Eigenblut

Eigenblut 2019-05-27T15:18:14+02:00

Eigenblut, die elementare Medizin

Wirkung
Die klassische Eigenblut-Therapie ist eine unspezifische Reizkörper-Therapie. Tritt Blut durch eine Verletzung einer Vene oder Arterie außerhalb des Gefäßsystems auf, z.B. durch Stoß oder Fall, entsteht ein Hämatom (Bluterguss). Das Abwehrsystem reagiert auf diesen Reiz mit einer Entzündung. Abwehrzellen, Fresszellen und Antikörper vermehren sich und machen sich auf den Weg, Eindringlinge zu eliminieren. Auch das eigene Blut wird außerhalb der Gefäße als »fremd« betrachtet. Blut ist auch ein Informationsträger von krankmachenden Informationen und Autoimmunprozessen. Die verschiedensten Zellen, Erreger, Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte, die sich im Blut befinden, werden nun, durch die veränderte Struktur des Blutes, vom körpereigenen Abwehrsystem identifiziert und beseitigt. Obwohl das Immunsystem vorher nicht mehr oder nur schwach reagiert hat, wird es außerordentlich angeregt, aufgebaut und neu programmiert

Indikationen

  • Wundheilungsstörungen
  • Frakturen
  • Sportverletzungen
  • Erkrankungen der Haut, z.B. Akne
  • Psoriasis
  • Neurodermitis
  • Depressive Verstimmungen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Allergien
  • Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale
  • Schlafstörungen
  • Chronische Schmerzzustände
  • Chronische Entzündungen und alte Krankheitsprozesse
  • Häufige virale und bakterielle Infektionen
  • Zur Besserung des Allgemeinbefindens und in der Rekonvaleszenz
  • Grundlegende Störung des Immunsystems

Behandlungsverlauf
Die konventionelle Eigenblut-Therapie orientiert sich in erster Linie an der Erscheinung der Krankheit und dem Zustand des Patienten. So wird eine akute Beschwerde meist mit einer größeren Blutmenge in kurzen Abständen therapiert, während die chronische Erkrankung mit minimaler Menge ansteigend beginnt und im Wochenrhythmus auskommt. Die Reaktion des Patienten muss währenddessen genau beobachtet werden und bestimmt dadurch den individuellen Behandlungsverlauf. Die Dauer der Behandlung kann zwischen 2-14 Wochen und bei über 8-20 Injektionen liegen. Nach einer Pause kann eine erneute Serie erfolgen.