Chiropraktik

Chiropraktik 2019-05-27T15:14:56+02:00

Was ist Chiropraktik?

Die Chiropraktik hat sich als weltweit drittgrößter Gesundheitsberuf auf die Diagnose, die Behandlung und die Prävention von Funktionsstörungen des menschlichen Bewegungsapparates spezialisiert.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Chiropraktik gehört die Schmerzreduktion und die Wiederherstellung bzw. der Erhalt der Funktion blockierter Gelenke und ihrer umgebenden Strukturen (z.B. Muskeln und Bänder).

Die manuelle Behandlung von Gelenken ist schon seit mehreren tausend Jahren bekannt. Sogar von Hippokrates finden sich Aufzeichnungen über eine manuelle Wirbelsäulentherapie. Der Begriff „Chiropraktik“ bedeutet „mit der Hand behandeln“.

Heute ist die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Kosteneffizienz der Chiropraktik durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Sie ist aus dem modernen Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken und bietet Patienten mit Wirbelsäulen- und Gelenksproblemen eine Hilfe auf natürlichem Wege.

Behandlungsablauf:

Am Beginn einer jeden chiropraktischen Behandlung steht die Diagnose. Hierzu wird zunächst eine genaue Anamnese (Krankengeschichte) aufgenommen. Bei der sich anschließenden Untersuchung werden orthopädische, neurologische und auch spezielle chiropraktische Untersuchungsmethoden genutzt. Im Vordergrund der gezielten chiropraktischen Untersuchung steht dabei die Prüfung der Beweglichkeit der betroffenen Gelenke. Dies geschieht zumeist durch die Palpation (Abtasten) der Wirbelsäule, des Beckens oder anderer Gelenke.

Ein Kernstück der chiropraktischen Behandlung ist die spezifische sanfte Mobilisation blockierter Gelenke. Dabei wird das betroffene Gelenk mit einem gezielten und genau dosiertem Impuls über seinen momentanen Bewegungsspielraum bewegt. Häufig ist dies mit einem hörbaren, aber schmerzfreien „Knacken“ verbunden.

Dabei ist es wichtig, dass der Patient weiß, dass das Gelenk nicht verschoben wird. Es wird also nicht, wie häufig im deutschen Sprachgebrauch genutzt, eingerenkt und es kann daher auch nicht zu einem „Ausleiern“ oder „Überdehnen“ des Bandapparates kommen.

Neben den eben beschrieben Impulstechniken stehen dem Chiropraktiker auch impulsfrei Techniken zur Wiederherstellung der Gelenkfunktion zur Verfügung. Darüber hinaus werden dem Patienten auch Anleitungen zur Rehabilitation und Prävention, sowie umfassende Beratungen in Bezug auf Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten gegeben.

Wer kann behandelt werden?

Grundsätzlich kann jeder chiropraktische Behandlung in Anspruch nehmen, da die Herangehensweise sich auf den individuellen Menschen einstellt, wie dem Alter, der Statur und dem Allgemeinbefinden (Nervosität/Ängste). Daher gehören zu meinen Patienten unter andrem auch weit über 80 jährige, die möglicherweise eine fortgeschrittene Osteoporose haben, genauso wie Säuglinge oder Kleinkinder.

Was kann behandelt werden

Da die verschiedenen Teile unseres Bewegungsapparates funktionell und strukturell miteinander verbunden sind, kann eine chiropraktische Behandlung Einfluss auf eine Vielzahl von Leiden haben:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Akuter steifer Nacken
  • Nackenverspannungen/ Bewegungseinschränkungen
  • Schulterschmerzen
  • Arm- und Handschmerzen/ Parästhesien
    (kribbelndes, taubes Gefühl)
  • Tennisellenbogen/ Golferellenbogen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schmerzen zwischen den Schulterblättern/ der Rippen/ des Brustbeines
  • Chronische untere Rückenbeschwerden
  • Ischialgien
  • Lumbago
  • Hexenschuss
  • Bandscheibenvorwölbungen/ -vorfälle
  • Schmerzen im Bereich der Kreuz-Darmbeingelenke und/ oder des Gesäßes
  • Beckeninstabilität
  • Hüft-/ Knieschmerzen
  • Parästhesien der Beine/ Füße (kribbelndes, taubes Gefühl)
  • Rücken- und Beinschmerzen während der Schwangerschaft
  • Symptome bei Dysbalancen im Bereich des Autonomen Nervensystems wie z.B. Menstruationsbeschwerden oder
  • Magen-Darmprobleme
  • Mechanische Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen